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Thermische Trennung: Was ist eine Wärmebrücke und wie vermeidet man Wärmeverluste?

🌡️ Thermische Trennung: Was ist eine Wärmebrücke?

Einer der wichtigsten Aspekte bei der korrekten Ausführung von Konstruktionsdetails in Gebäuden ist das Herstellen einer wirksamen thermischen Trennung von Wärmebrücken. Davon hängen die thermische Leistungsfähigkeit der Gebäudehülle und der Innenraumkomfort maßgeblich ab.

Thermische Trennung in der Gebäudehülle

❄️ Was sind Wärmebrücken?

Wärme folgt stets dem Weg des geringsten Widerstands. Daher fließt sie leichter durch Materialien mit hoher Wärmeleitfähigkeit, wie Metalle – insbesondere Aluminium.

Eine Wärmebrücke entsteht, wenn eine direkte Verbindung mit hoher Wärmeleitfähigkeit zwischen Außen- und Innenbereich eines Gebäudes vorhanden ist. Eine vertiefende Definition findest du auf Wikipedia: Wärmebrücke.

Kalte Stellen innerhalb von Bauteilen fallen häufig mit Wärmebrücken zusammen, wobei Fenster zu den kritischsten Bereichen der Fassade zählen.

🔍 Das Hauptproblem von Wärmebrücken besteht darin, dass sie Bereiche der Gebäudehülle mit unterschiedlichem Wärmewiderstand erzeugen. Praktisch bedeutet das, dass Bauteile wie Fensterrahmen zu Stellen werden, an denen erhebliche Wärmeverluste auftreten.

💧 Zudem erhöhen Wärmebrücken deutlich das Risiko von Innenkondensation. Diese ist besonders problematisch, wenn sie innerhalb der Bauteile auftritt, da sie schwer zugänglich ist und zu Schäden wie Schimmelbildung, Durchfeuchtung und Materialabbau führen kann.

🧱 Typische Beispiele für Wärmebrücken sind: Metallgitter und -kanäle, Aluminiumfensterrahmen, Einfachverglasungen, massive Mauerwerkswände sowie Beton- oder Stahlstürze.

Nicht alle Wärmebrücken verursachen die gleichen Probleme, jedoch zählen Fenster und Lüftungsgitter meist zu den kritischsten Elementen. In diesem Zusammenhang gibt es spezielle Lösungen wie Lüftungsgitter mit thermischer Trennung, die Energieverluste reduzieren, ohne die Lüftung zu beeinträchtigen.

🏗️ Wann immer möglich, sollten Wärmebrücken an der gesamten Fassade vermieden werden – insbesondere bei Neubauten. Das ist nicht nur wichtig zur Reduzierung von Wärmeverlusten, sondern auch zur Vermeidung von Kondensationsproblemen.

Um Wärmebrücken zu reduzieren, müssen Konstruktionsdetails sorgfältig geplant werden, sodass Rahmen, Stürze und Anschlüsse mit getrennten Querschnitten und Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit ausgeführt werden.

Konstruktives Detail der thermischen Trennung

🪟 Heutzutage verfügen die meisten Aluminiumfenster und -rahmen über eine thermische Trennung. Dabei werden Außen- und Innenseite des Rahmens durch Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit – etwa Polyamide oder Neopren – voneinander getrennt.

Bei Fenstern mit PVC-Rahmen tritt dieses Problem in der Regel nicht auf, da das Material selbst eine geringe Wärmeleitfähigkeit besitzt.

🔗 Ein weiterer kritischer Bereich zur Reduzierung von Wärmebrücken ist der Anschluss zwischen Wand und Decke bzw. Bodenplatte. In der traditionellen Bauweise wird die Dämmung häufig am Deckenrand unterbrochen, wodurch dort eine Wärmebrücke entsteht.

Eine wirksame Lösung stellen hinterlüftete Fassaden dar, bei denen die Dämmung durchgehend geführt wird und zugleich eine ordnungsgemäße Belüftung der Luftschicht gewährleistet ist.

🏠 In Bestandsgebäuden sind die Verbesserungsmöglichkeiten oft begrenzt. In solchen Fällen ist eine der effektivsten Maßnahmen der Austausch der Fenster und die Sicherstellung, dass bei Aluminiumrahmen eine thermische Trennung vorhanden ist.

📋 Übersicht über Wärmebrücken im Hochbau

Bauteil Risiko für Wärmebrücken Übliche Lösung
Aluminiumfensterrahmen Hoch Rahmen mit thermischer Trennung
Lüftungsgitter Hoch Lüftungsgitter mit thermischer Trennung
Wand–Decken-Anschluss Hoch Durchgehende Wärmedämmung
Beton- oder Stahlstürze Mittel–hoch Umlaufende Dämmung
Ungedämmte massive Wände Mittel Außen- oder Innendämmung

Inhalt erstellt vom Redaktionsteam von construccion.vilssa.

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